Die zeitlosen Satztische Nesting Tables wurden von Josef Albers 1926 ursprünglich für das Moellenhoff-Haus in Berlin entworfen und avancierten über die Jahre zu beliebten Bauhaus-Klassikern.
Ein modulares Bauhaus-Original: vier ineinander schiebbare Beistelltische,
die strenge Geometrie mit Josef Albers’ Verständnis von Farbe als Struktur verbinden.
Entworfen für ein Berliner Interieur in den Jahren 1926/27,
steht dieses Tischsystem für frühes modernes Wohnen:
kompakt im Zustand des Ineinanderschiebens, flexibel im Gebrauch.
Was heute selbstverständlich wirkt – Möbel, die sich flexibel an Raum und Nutzung anpassen –
war in den 1920er-Jahren ein radikaler Gedanke.
Josef Albers verstand diese Satztische als System:
vier Elemente, eine klare Logik, viele Anordnungen.
Einzeln genutzt fungieren sie als präzise Beistelltische,
gemeinsam gelesen als strukturierte Komposition.
Farbe ist dabei kein Dekor, sondern Teil der Ordnung.
Historischer Kontext
Während seiner Bauhaus-Zeit arbeitete Albers intensiv mit Materialien
und leitete zeitweise die Möbelwerkstatt.
Der Entwurf entstand für eine private Berliner Wohnung
und entwickelte sich zu einem stillen Bauhaus-Klassiker.
Edition & Fertigung
Die heutige Edition ist eng mit musealen Kontexten verbunden
und wird in Deutschland von einer erfahrenen Manufaktur gefertigt.
Die Glasplatten sind auf der Unterseite farbig lackiert,
um Tiefe, Farbbrillanz und Alltagstauglichkeit zu gewährleisten.
Spezifikationen
Maße pro Tisch (ca.). Farben beziehen sich auf die Glasplatten.
Maße (B × T × H)
Hellblau (S)
42 × 40 × 40 cm
Orangerot (M)
48 × 40 × 47,5 cm
Gelb (L)
54 × 40 × 55 cm
Türkis (XL)
60 × 40 × 62,5 cm
Material & Aufbau
Beine
Eiche massiv
Rahmen
Buche massiv, schwarz
Platte
Sicherheitsglas, Unterseite farbig lackiert
Pflege & Umgang
Glas mit weichem Tuch und mildem Reiniger säubern
Holz trocken oder leicht feucht abwischen
Tische beim Umstellen anheben, nicht schieben
Beim Ineinander- und Auseinanderschieben langsam führen
FAQ
Ist dies ein originaler Bauhaus-Entwurf?
Der Entwurf stammt aus Josef Albers’ Bauhaus-Zeit (1926/27).
Die heutige Edition bewahrt die ursprüngliche Idee,
erfüllt jedoch moderne Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Warum ist die Farbe auf der Unterseite des Glases?
Die Unterseitenlackierung schützt die Oberfläche im Alltag
und verleiht der Farbe eine besondere Tiefe und Klarheit.
Können die Tische einzeln genutzt werden?
Ja. Genau das war die Idee: Einzeln als Beistelltisch oder gemeinsam als kompaktes System.
Ist das Glas alltagstauglich?
Es handelt sich um Sicherheitsglas. Dennoch sollten Kanten und Ecken vor harten Stößen geschützt werden.
Was tun bei Problemen nach der Lieferung?
Bitte kontaktieren Sie uns direkt. Wir klären den Vorgang zeitnah mit Logistik und Hersteller.
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